Die Exposition gegenüber Heustaub (insbesondere Schimmelpilzen und Endotoxinen) stellt einen der wichtigsten Auslöser dar, weshalb Umweltmaßnahmen eine zentrale Rolle in der Behandlung spielen.
Die verantwortlichen Faktoren sind jedoch noch nicht vollständig charakterisiert, was die Entwicklung gezielter Präventionsstrategien erschwert. Das Auftreten atypischer Formen, die weniger auf klassische Ansätze ansprechen, deutet darauf hin, dass weitere Allergene beteiligt sind.
In diesem Zusammenhang haben wir in internationaler Zusammenarbeit einen Ansatz auf Basis von Mikroarrays entwickelt, mit dem gleichzeitig Antikörper gegen zahlreiche Allergene analysiert werden können.
Unsere Ergebnisse zeigen Zusammenhänge zwischen equinem Asthma und Proteinen aus Pilzen (Aspergillus fumigatus), Insekten (Culicoides spp.) sowie Latex (Hevea brasiliensis). Die Analyse der bronchoalveolären Lavage erwies sich dabei als aussagekräftiger als Blutuntersuchungen, was die Bedeutung einer lokalen Entzündungsbewertung unterstreicht.
Derzeit untersuchen wir weitere Immunglobulinklassen (IgG, IgA), die möglicherweise für die Diagnostik relevanter sind.